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Aufgepasst, weniger EU-Fördermittel für alle Bundesländer!

Im Rahmen des Strukturfonds gibt es künftig geringere EU-Zahlungen für alle Bundesländer, Grundsätzlich sollen für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mehr Mittel in die Entwicklung und Innovation, die angewandte Forschung wie auch in kleine und mittlere Unternehmen fließen.

In den nächsten sieben Jahren stehen insgesamt 850 Millionen Euro aus Brüssel zur Verfügung. Das Land soll von 2014 - 2020 durch den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) 635 Millionen Euro für die gezielte Stärkung von Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen erhalten. Dabei ist insbesondere eine Förderung der Privatwirtschaft vorgesehen. 

Die 635 Millionen Euro werden folgendermaßen aufgeteilt: 303 Millionen Euro sind für die Investition in Innovationen in Unternehmen vorgesehen. Ziel ist hierbei die Schaffung von 103.000 neuen Arbeitsplätzen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Das restliche Geld ist für Investitionen, die nachhaltige Stadtentwicklung und Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen gedacht. 19 % der EFRE-Mittel (ca. 100 Millionen Euro) werden für Projekte gegen Armut, Arbeitslosigkeit, und soziale Ausgrenzung in Stadtquartieren bereitgestellt. Daneben geht es auch um die Finanzierung von Familienzentren, Wohnprojekten oder Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderung. 

Weitere 215 Millionen Euro kommen für die Stadt Berlin aus dem Topf „Europäischer Sozialfonds“ (ESF). Dieses Geld soll für die Förderung von Beschäftigung, Bildung, soziale Inklusion und Armutsbekämpfung aufgewendet werden. Hier geht es auch um berufliche Einsteigerprojekte für Jugendliche.


Zwischen 2006 – 2013 erhielt Berlin von der EU noch etwa 1,2 Milliarden Euro. Grund für die geringeren EU-Zahlungen ist die vergleichsweise gute wirtschaftliche Lage Deutschlands an. Das Geld soll verstärkt in bedürftige Regionen fließen.

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