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Das EIZ in der Presse

„Das Vielleicht-Gefühl – Es geht um Billionen Euro, und keiner weiß, ob die reichen: Viele Menschen entwickeln angesichts der Schuldenkrise eine diffuse Ängstlichkeit“ (Artikelauszug; Autor: Bert Schulz, taz, 26.10.2011)

Auch jene, die Gefühle explizit nicht in Zahlen fassen wollen, sprechen von einer „diffusen Ängstlichkeit“, die zunehme, gerade in gebildeten Schichten. (…) Vielleicht, weil die Auswirkungen der Finanzkrise bei vielen Menschen persönlich bisher nicht angekommen sind, vermutet Jan Roessel. Deswegen würden sie sich nicht konkret damit beschäftigen. Roessel kümmert sich für den Verein Deutsche Gesellschaft um politische Bildungsarbeit. Die überparteiliche NGO, die in 15 Ländern Europas aktiv ist, organisiert Vorträge, Seminare, Diskussionen und sie betreibt das „Europäische Informationszentrum Jean Monnet“ in der Voßstraße nahe des Potsdamer Platzes.

Dort würden Besucher natürlich auch Fragen stellen zur Schuldenkrise, berichtet Roessel. „Meist sind diese Fragen aber überraschend unkonkret.“ Er sieht darin einen Beleg, dass viele die komplexe Materie nicht überblicken würden. „Wir beobachten im Rahmen unserer politischen Bildungsarbeit eine große Unsicherheit und ein diffuses Unbehagen, gerade auch bei Leuten, die sich viel mit den Thema Europa beschäftigen.“

Roessel gibt die Schuld daran zumindest teilweise der Politik. „Die Politiker in Europa müssen deutlich machen, dass sie gemeinsam eine Lösung anstreben.“ Die widersprüchlichen Aussagen einiger Staats- und Regierungschefs in letzter Zeit seien dabei ein Hindernis, und sie würden bei den Bürgern für Verwirrung sorgen. Denn: „Die wollen wissen: Wer löst die Krise? Unsere Antwort ist: Die Europäische Union gemeinsam, nicht Vertreter einzelner EU-Mitgliedsstaaten.“

Dass Roessel so vehement auf eine klare Linie drängt, hat auch ein bisschen mit seiner Arbeit zu tun: „Wir kommen kaum nach, diese neuen Informationen aufzuarbeiten und zu vermitteln. Die schnelle Nachrichtenentwicklung derzeit ist eine echte Herausforderung.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier