Eine grünere Landwirtschaft für Europa – Reformvorschlag der gemeinsamen Agrarpolitik unterstützt Effizienz und Umweltbewusstsein
Die Kommission veröffentlichte diesen Monat einen Vorschlag zur Reformierung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Subventionen der GAP sollen umverteilt und damit gezielter eingesetzt werden können.
Die Kommission veröffentlichte diesen Monat einen Vorschlag zur Reformierung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Subventionen der GAP sollen umverteilt und damit gezielter eingesetzt werden können. Es gehe dabei vor allen Dingen langfristig gesehen um die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und die Bekämpfung des Klimawandels. Im Detail heißt das, dass zum Beispiel umweltfreundliche Betriebe zusätzliche Subventionen erhalten und die Mittel für Forschung und Innovation verdoppelt werden sollen.
Des Weiteren ist geplant, die Subventionen auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene so umzustrukturieren, dass in Zeiten einer Krise die Unterstützungen schnell greifen und sich die Landwirte an Schwankungen in Preis und Nachfrage gezielter anpassen können. Außerdem sollen Zwischenhändler in der Produktionskette umgangen und der schwere Bürokratieapparat ausgedünnt werden. Für die Verbraucher bedeutet diese Reform bei gleich bleibendem EU-Budget also vor allem qualitativ bessere Produkte zu Preisen, von denen auch der Landwirt profitieren kann. Wenn der Europäische Rat und das Parlament diesem Vorschlag zustimmen, tritt die Reform 2014 in Kraft.














