Benutzerspezifische Werkzeuge
Navigation
 

Links

 

EU übernimmt Führungsrolle beim Klimaschutz

Die EU konnte zwischen 1990 und 2014 ihren Emissionsausstoß um 23% senken. Dies zeigt, dass Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander vereinbar sind. Zum Erreichen der bis 2030 geplanten Klimaschutzziele sind jedoch noch weitere Maßnahmen notwendig.

Die Europäische Union konnte, laut der Europäischen Umweltagentur, ihre Emissionsausstöße von 1990 bis 2014 um 23% verringern. Damit erreicht sie vorzeitig ihr Ziel, den Emissionsausstoß bis 2020 um 20%, im Vergleich zu 1990, zu verringern. Bis 2020 werde der Emissionsausstoß voraussichtlich um 24-25% sinken. Das nächste Ziel wird es sein, die Emissionen bis 2030  um 40% zu senken. Dafür sind jedoch weitere Maßnahmen zum Klimaschutz und Emissionsabbau nötig. Diese sollen der EU-Beitrag zum neuen globalen Klimaschutzabkommen sein, welches im Dezember in Paris verhandelt wird.

Die Kombination aus deutlich gesenkten Emissionswerten und starkem Wirtschaftswachstum zeige, dass Klimaschutz und Wirtschaftswachstum keine entgegengesetzten Ziele seien, sagte der EU-Kommissar für Klimaschutz Miguel Arias Cañete am Montag.

Die europäischen Erfolge im Emissionsabbau bieten eine gute Verhandlungsposition bei den aktuellen UN-Klimagesprächen in Bonn und der im Dezember folgenden UN-Klimakonferenz in Paris. Dort sollen sich 150 Staaten bereiterklärenm, ihren Ausstoß von Treibhausgasen soweit zu verringern, dass die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten begrenzt wird. Wissenschaftler warnen jedoch, dass die momentan vorgesehen Vereinbarungen die Erderwärmung auf maximal drei Grad begrenzen könnten.

Quellen:
http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13696_de.htm
http://www.euractiv.de/sections/energie-und-umwelt/turbulenter-start-fuer-klimagespraeche-bonn-318693