Europäisch-brasilianisches Gipfeltreffen in Brüssel
Am 4. Oktober 2011 trafen sich Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso zum jährlichen Gipfeltreffen in Brüssel. Diskutiert wurde das Geschehen auf dem internationalen Finanzmarkt und die internationale Zusammenarbeit, vor allem im Hinblick auf die „Rio+20“-Konferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 2012.
Am 4. Oktober 2011 trafen sich Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso zum jährlichen Gipfeltreffen in Brüssel. Diskutiert wurde das Geschehen auf dem internationalen Finanzmarkt und die internationale Zusammenarbeit, vor allem im Hinblick auf die „Rio+20“-Konferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 2012. Brasilien und die EU, die Brasiliens wichtigster Handelspartner ist, könnten zusammen einen führenden Einfluss im Menschenrechtsrat ausüben und die internationale Staatengemeinschaft zu intensiverem Klimaschutz und ökologischem Wachstum bewegen. Es sollen aber auch Aspekte wie die Behandlung von Korruption, Geldwäsche oder Drogenhandel zur Krisenbewältigung und Friedenserhaltung thematisiert werden.
Die Wirtschaft benötige tiefgreifende Reformen, sowohl auf dem Finanz- als auch auf dem Weltwährungsmarkt. Während der „Rio+20“-Konferenz sollen eine nachhaltige Entwicklung und eine effiziente Armutsbekämpfung im Vordergrund stehen. Van Rompuy betonte, dass direkte persönliche Kontakte, ob durch Studentenaustausch oder vereinfachtes Reisen ohne Visum, ein wichtiger Bestandteil der europäisch-brasilianischen Beziehungen seien und unterstrich somit die Wichtigkeit dieses regelmäßigen Gipfeltreffens.














