Europäische Kommission stockt humanitäre Hilfe für Pakistan und Jemen auf
Nach den jüngsten Überflutungen in Pakistan hat die Europäische Kommission die humanitäre Hilfeleistung für die Flutopfer um 10 Millionen Euro aufgestockt. So soll die Gesundheitsversorgung gewährleistet sein und andere Hilfsgüter, wie Lebensmittel, Wasser und Zelte, sollen dorthin gelangen, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Nach den jüngsten Überflutungen in Pakistan hat die Europäische Kommission die humanitäre Hilfeleistung für die Flutopfer um 10 Millionen Euro aufgestockt. So soll die Gesundheitsversorgung gewährleistet sein und andere Hilfsgüter, wie Lebensmittel, Wasser und Zelte, sollen dorthin gelangen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Obwohl bislang 200 Todesopfer und 280.000 Flüchtlinge in 2.000 Flüchtlingslagern verzeichnet wurden, verwies Kristina Georgieva, die Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, auf die verheerenden und immer noch andauernden Folgen der Fluten des letzten Jahres, von denen Regierungsangaben zufolge 5 Millionen Menschen und 1,6 Millionen Morgen Land betroffen sind.
Die EU koordiniere bereits die Hilfeleistungen mit der UN, so Georgieva. Laut aktuellen Zahlen beläuft sich die Gesamthilfe, die von der EU an Pakistan geleistet wird, auf 2,4 Milliarden Euro zwischen 2009-2013, was ca. 30% der jährlichen Hilfe für Pakistan umfasst. Die Europäische Kommission verweist jedoch ein weiteres Mal darauf, dass diese Hilfeleistungen an Konditionen geknüpft sind. So behält sich die Kommission vor, die finanziell unterstützten Projekte unabhängig zu kontrollieren und verlangt uneingeschränkten Zugang zu den Menschen, um effektive Hilfe zu garantieren.
Die Europäische Kommission erhöht außerdem die humanitäre Hilfe für den Jemen auf 5 Millionen Euro. Dadurch beläuft sich die Größe ihrer Hilfe für das Land auf 20 Millionen Euro für 2011. „Aber jetzt gibt es neue Herausforderungen, neue Bedürfnisse und neue leidende Menschen, und der Zugang für humanitäre Hilfe gibt weiterhin Anlass zur Sorge im ganzen Land", sagte Kristalina Georgieva. „Die Belastung für die am stärksten Gefährdeten wird immer schwerer von Tag zu Tag.“ Dieser neuen Notfall-Finanzierung folgt im August eine eingehende Bewertung vor Ort, durchgeführt von ECHO-Experten, dem Dienst für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission. Die Mission beinhaltet einen wachsenden Bedarf an Nahrungsmittelhilfe für die vom Konflikt betroffene Bevölkerung im Süd-Jemen. Außerdem fokussiert sich die Hilfe auf die von Dürre,Nahrungsmittelknappheit und Mangelernährung betroffene Bevölkerung.














