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Europäische Wirtschaft stagniert im zweiten Halbjahr

Neue Prognosen der Europäischen Kommission zeigen, dass die Schuldenkrise und die Unsicherheiten auf dem internationalen Finanzmarkt doch größere Auswirkungen zu haben scheinen als zunächst angenommen. So wird für die gesamte EU im zweiten Halbjahr nur ein Wachstum von 0,2% erwartet, während der Euroraum mit sogar nur 0,1-0,2% noch dahinter liegt.

Neue Prognosen der Europäischen Kommission zeigen, dass die Schuldenkrise und die Unsicherheiten auf dem internationalen Finanzmarkt doch größere Auswirkungen zu haben scheinen als zunächst angenommen. So wird für die gesamte EU im zweiten Halbjahr nur ein Wachstum von 0,2% erwartet, während der Euroraum mit sogar nur 0,1-0,2% noch dahinter liegt.

Der Auslöser dieser Entwicklung sei vor allem der Rückgang der EU-Exporte durch den geschwächten Welthandel. Aber auch das schwindende Vertrauen in den Markt, was unter anderem auch die Investitionskosten erhöht, habe hier eine negative Auswirkung. Des Weiteren zeigt der Bericht, dass die Inflation zwar weiterhin abnehme, aber sich noch stets auf mehr als 2% beläuft.

Jedoch sieht die Gesamtaussicht nicht allzu düster aus: Im ersten Halbjahr erfuhren die EU und der Euroraum ein recht starkes Wachstum, was nun dazu führt, dass sich das Jahreswachstum bei rund 1,7% für die EU und bei 1,6% für den Euroraum einpendelt. Inwiefern diese Prognosen sich dann in der Realität auch so umsetzen, wird sich im nächsten Bericht der Kommission im November zeigen.

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