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Klimakonferenz in Durban: Ein „historischer Durchbruch“

Vertreter der EU zeigten sich kurz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der zweiwöchigen Verhandlungen in Durban sehr zufrieden.

Vertreter der EU zeigten sich kurz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der zweiwöchigen Verhandlungen in Durban sehr zufrieden. Die Kommissarin für Klimapolitik Connie Hedegaard unterstrich, dass nun endlich alle Staaten der UN-Klimakonvention an einen rechtlichen Rahmen gebunden sind und nicht wie zuvor durch das Kyoto-Protokoll nur einige ausgewählte. Dieser rechtliche Rahmen (Durban Platform for Enhanced Action) soll bis 2015 von allen Staaten entwickelt werden und dann schließlich 2020 in Kraft treten. Des Weiteren wird das Kyoto-Protokoll ab 2013 verlängert, wodurch die Zeit bis zur Einführung der Durban Platform for Enhanced Action gedeckt sein wird.

Zusätzlich wurde ein neues Hilfsprogramm funktionstüchtig gemacht, der sogenannte Green Climate Fund, dem eine Summe von 100 Milliarden Dollar zur Verfügung steht. Diese Mittel sollen Entwicklungsländern bereit stehen und eine nachhaltige Entwicklung ihres Landes unterstützen. Die EU hatte zusammen mit der Alliance of Small Island States (AOSIS) für eine Eindämmung der Erderwärmung um maximal 2°C gekämpft. 

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