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Umfrage zur Zukunft Europas: Bürger wollen „mehr gemeinsames Handeln“

Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung, dem 26./27. August 2017, nahmen interessierte Besucher und Besucherinnen des Auswärtigen Amtes an unserer Umfrage zur Zukunft Europas teil.

Teilnehmerinnen bei der Stimmabgabe

 

 

 

 

 

 

In Anlehnung an das aktuelle Weißbuch der EU-Kommission stellte die Umfrage fünf mögliche Zukunftsszenarien der Europäischen Union vor.

Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger (55%) entschied sich für eine gemeinsame europäische Zukunft und stimmte für Szenario 5: Mehr gemeinsames Handeln. Die Mitgliedstaaten sollten zukünftig mehr Kompetenzen und Ressourcen teilen und Entscheidungen gemeinsam treffen. Auf EU-Ebene sollen schneller Entscheidungen getroffen werden, die anschließend zügig umgesetzt werden können.

23% der Teilnehmenden entschieden sich für Szenario 4: Weniger, aber effizienter. Die EU27 sollte sich auf wenige ausgewählte Bereiche fokussieren, um dort in kürzerer Zeit prägnante Ergebnisse zu erreichen und andere Tätigkeitsbereiche den Mitgliedstaaten überlassen.

17% der Befragten entschieden sich für Szenario 3: Wer mehr will, tut mehr. Die EU27 verfährt weiter wie bisher, jedoch sollen interessierte Mitgliedstaaten die Möglichkeit bekommen sich zusammenzutun und in bestimmten Politikbereichen wie Verteidigung, innerer Sicherheit oder Sozialem gemeinsam voranzuschreiten.

3% der Stimmen wurden für Szenario 2: Schwerpunkt Binnenmarkt gezählt. Aufgrund fehlender Übereinstimmungen in immer zahlreicheren Politikbereichen, sollte sich die EU27 erneut stärker auf den Binnenmarkt konzentrieren.

2% der Teilnehmenden stimmten für Szenario 1: Weiter wie bisher. Sie sind der Meinung, die EU27 sollte sich weiterhin auf die Umsetzung ihrer positiven Reformagenda konzentrieren und entsprechend der politischen Leitlinien der Kommission vorgehen.