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Berliner Europa-Dialog: „Prima Klima? Die Klimapolitik nach dem UN-Abkommen von Paris“

Das UN-Klimaabkommen von Paris ist in Politik, Medien und Zivilgesellschaft überwiegend positiv aufgenommen worden. Erstmals haben sich alle 196 UN-Staaten sowie die Europäische Union dazu verpflichtet, sich ab 2020 auf ehrgeizige Klimaziele festzulegen: Die Erderwärmung soll gegenüber vorindustriellen Zeiten verbindlich auf 2 Grad begrenzt werden – als Option wurde sogar das 1,5-Grad-Ziel in den Vertragstext aufgenommen

Berliner Europa-Dialog:

„Prima Klima? Die Klimapolitik nach dem UN-Abkommen von Paris“

Freie Universität Berlin; 27.01.2016, 18:30-20:30 Uhr

Das UN-Klimaabkommen von Paris ist in Politik, Medien und Zivilgesellschaft überwiegend positiv aufgenommen worden. Erstmals haben sich alle 196 UN-Staaten sowie die Europäische Union dazu verpflichtet, sich ab 2020 auf ehrgeizige Klimaziele festzulegen: Die Erderwärmung soll gegenüber vorindustriellen Zeiten verbindlich auf 2 Grad begrenzt werden – als Option wurde sogar das 1,5-Grad-Ziel in den Vertragstext aufgenommen.

Um diese Ziele zu erreichen, sollen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts nicht mehr Klimagase ausgestoßen werden, als das Ökosystem wieder aufnehmen kann. Ein Schlagwort der Konferenz lautete daher „Dekarbonisierung“, also den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nicht zuletzt wurden auch Fragen der globalen Gerechtigkeit zwischen dem Norden und Süden diskutiert, sind doch vor allem die westlichen Industriestaaten für den Klimawandel verantwortlich.

Kommt das Abkommen noch rechtzeitig, um den Prozess der Erderwärmung zu bremsen? Werden alle Staaten – besonders die großen Verursacher von Treibhausgasen – ihre Verpflichtungen erfüllen und das Abkommen ratifizieren? Oder muss befürchtet werden, dass wichtige Vertragspartner wie die USA  nach einem innenpolitischen „Klimawechsel“ aussteigen?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Podiums diskutieren. Die Veranstaltung findet am 27.01.2016 von 18:30-20:30 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Thielplatz) statt. Sie wird moderiert von Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin.

Als Referentinnen und Referenten sind eingeladen:

  • Dr. Karsten Sach, Unterabteilungsleiter Europa und Internationales, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Antje von Broock, stellv. Bundesgeschäftsführerin Politik & Kommunikation und Leitung Klimateam, BUND
  • Dr. Joachim Hein, Referent Abteilung Energie- und Klimapolitik, Bundesverband der
    Deutschen Industrie (BDI)
  • Prof. Dr. Miranda Schreurs, Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft und Leiterin des Forschungszentrums für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 26.01.2016 an info@eu-infozentrum-berlin.de Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Berliner Europa-Dialog“ wird kooperativ organisiert vom Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e.V.), dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin sowie der Europa-Union Berlin e.V.

Hier geht es zum Plakat.

Die Einladung als PDF finden Sie hier.