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Energie kommt aus der Steckdose? Ein Planspiel für Schulen zum Netzausbau

10 halbtägige (ca. vierstündigen) Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Brandenburg zum Zusammenhang von Energiewende und Netzausbau

Projektidee

Der Netzausbau ist notwendig, um Strom aus den windstarken Regionen Norddeutschlands in die industriestarken Verbrauchszentren im Süden und in der Mitte Deutschlands zu transportieren. Damit ist er zentraler, aber umstrittener Bestandteil der Energiewende.

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft Netzausbau – Ein Planspiel für Schulen“ bestand aus 10 halbtägigen (ca. vierstündigen) Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Brandenburg. Am Ende der Reihe stand eine Abschlussveranstaltung in Potsdam, zu der wir Experten der Energiepolitik einluden, die mit Schülerinnen und Schülern diskutierten. Dazu luden wir fünf Schülerinnen und Schüler  jedes Workshops ein.

Projektkonzeption

Die Workshops wurden als Planspiel durchgeführt und thematisierten den Ausbau der Stromnetze in Brandenburg und Deutschland – ein hochaktuelles Thema, der „Flaschenhals der Energiewende.“(http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/energiepolitik/ 148524/ausbau-des-stromnetzes).

Die Schülerinnen und Schüler wurden nach der Einführung in Gruppen eingeteilt, in denen sie die Rolle eines der zentralen Akteure übernahmen. Sie lernten die Komplexität des Problems kennen und konnten sich in die jeweilige Rationalität des von ihnen gespielten Akteurs hineindenken.

Das Szenario des Planspiels „Netzausbau vor Ort“ sah wie folgt aus: In Brandenburg soll eine Hochvolt-Überlandleitung errichtet werden, wogegen sich Bürgerprotest formiert. Die Landesregierung bittet alle beteiligten Akteure zu einem runden Tisch zusammen, um einen Konsens zu erarbeiten. Die Konflikte beziehen sich etwa auf betroffenen Grundstücke und die Umgebung, den Naturschutz, optische Aspekte, gesundheitliche Aspekte sowie Arbeitsplätze.

Vorgeschaltet wurde ein Impulsreferat zum Kontext von Trassenausbau und Energiewende ergänzt.

Projektziel

Ziel des Projektes war es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren über Energiewende und Netzausbau zu informieren. Dabei wurden Besonderheiten des Landes Brandenburg innerhalb der Branche der erneuerbaren Energien speziell herausgearbeitet. Darüber hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler, warum Energiewende und Netzausbau zusammenhängen. Sie konnten die Partikularinteressen betroffener Gruppen von den Allgemeininteressen abgrenzen und lernten, dass ein Erfolg beim Netzausbau nur möglich ist, wenn alle Ebenen zusammenwirken.

Das Projekt zielte darauf ab, über die Energiepolitik in Brandenburg zu informieren und zu diskutieren. Sofern möglich wollten wir Unternehmen der erneuerbaren Energien einbinden und damit regionale berufliche Chancen vor Ort aufzeigen.

Termine:

01.11.2016: Vicco von Bülow Gymnasium, Stahnsdorf

03.11.2016: Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Königs Wusterhausen

11.11.2016: Leonardo-da-Vinci-Campus, Nauen

14.11.2016: WWV-Bildungsakademie, Nauen

30.11.2016: Grund- und Oberschule Schenkenland, Groß Köris (I)

30.11.2016: Grund- und Oberschule Schenkenland, Groß Köris (II)

01.12.2016: Evangelische Schule, Neuruppin

02.12.2016: OSZ II Barnim, Eberswalde

05.12.2016: OSZ II Barnim, Eberswalde

07.12.2016: WWV-Bildungsakademie, Nauen

Ihr Ansprechpartner:

Jan Roessel

Tel. 030 -88412-251
jan.roessel(at)deutsche-gesellschaft-ev.de

Das Projekt wurde durch das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg gefördert.

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