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Immer Engerer Zusammenschluss – Das Vermächtnis der Römischen Verträge für das Europa von heute

Wanderausstellung anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Abschlusses der Römischen Verträge

Das Europäische Informationszentrum Berlin (Trägerschaft: Deutsche Gesellschaft e.V.) lud zu der vom  Europäischen Hochschulinstitut und dem Historischen Archiv der Europäischen Union initiierten Wanderausstellung Immer Engerer Zusammenschluss – Das Vermächtnis der Römischen Verträge für das Europa von heute ein.

Sie wurde in Berlin vom 18. April bis einschließlich 28. April 2017 im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität, Garystraße 39, 14195 Berlin, gezeigt. Die Ausstellung war zu den üblichen Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek – Montag bis Freitag 9:00 -20:00 Uhr – öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Auf 14 Stellwänden, die sich auf 5 Themenkomplexe aufteilen, konnten sich Besucher und Besucherinnen über die Geschichte der Europäischen Integration von der Unterzeichnung der Römischen Verträge bis hin zu den heutigen Herausforderungen informieren.

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Angesichts der Wanderausstellung „Immer Engerer Zusammenschluss – Das Vermächtnis der Römischen Verträge für das Europa von heute“ anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Abschlusses der Römischen Verträge fand am 26. April 2017 eine Midissage statt. Es sprachen Dr. Andrea Tatai, die stellvertretende Leiterin der Bibliothek der FU Berlin, Sebastian Rösner, Leiter der Abteilung EU & Europa, Deutsche Gesellschaft e.V., sowie Dr. Cornelius Adebahr, Mitglied des Rednerdiensts TEAM EUROPE der Europäischen Kommission und Associate Fellow am Alfred von Oppenheim-Zentrum für europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Eröffnet wurde die Midissage durch Dr. Andrea Tatai. Sie begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Wanderausstellung „Immer Engerer Zusammenschluss“ und zum Vortrag „Ewiges Rom? Ein Blick auf 60 Jahre Integrationsgeschichte und Europas unsichere Zukunft“. Sie dankte Jan Roessel, Sebastian Rösner und der Deutschen Gesellschaft e.V. für deren Unterstützung der vom Europäischen Hochschulinstitut und dem Historischen Archiv der Europäischen Union initiierten Wanderausstellung.

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Sebastian Rösner stellte die Ausstellung „Immer engerer Zusammenschluss“ vor, die das Geburtsdatum der Europäischen Union durch die Römischen Verträge als Anknüpfungspunkt einer Betrachtung über der Zukunft der Europäischen Union nahm. Die Wanderaustellung gibt einen Blick auf den Beginn des europäischen Integration wider. Die Herausforderungen der EU und die mögliche Entwicklung waren die Hauptpunkte der Wandersaustellung. Der 60. Jahrestag der Europäischen Union sei ein wichtiges Thema des Europäischen Informationszentrums, so Sebastian Rösner.

Dr. Cornelius Adebar, Mitglied im Rednerdienst Team Europe der Europäischen Kommission, erläuterte die Vorgeschichte des Europäischen Gedankens und wie kompliziert es gewesen sei, zu den Römischen Verträgen zu kommen. Die Europäische Union werde sehr kritisch betrachtet, wenn es um die Frage von Souveränität, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen und gemeinsamen Werten gehe.

Auch das 50. Jubiläum der Europäischen Union sei ein unsicherer Moment gewesen. Zum 60. Jubiläum hat die Europäische Kommission ein Weißbuch mit fünf Szenarien zur Zukunft Europas veröffentlichet. Laut Dr. Cornelius Adebar seien die heutigen Kernfragen: Was sind die europäischen Interessen? Was ist eine europäische Öffentlichkeit? Was ist die Rolle von Europa in der Welt? Ist es ein Europa der Bürgerinnen und Bürger? Für jede der Fragen hätten die Römischen Verträge ein Fundament gegeben. Nach dem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion u.a. zu den Folgen des Brexit.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum UN - EU an der Freien Universität Berlin statt.

 

Ansprechpartner:

 

Europäisches Informationszentrum Jean Monnet Berlin

- Europe Direct Network -

Voßstraße 22

10117 Berlin

Tel.: 030 88412 211

E-Mail: