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Workshops / Podiumsdiskussion "Der Netzausbau macht Schule - Macht mit!"

15 halbtägige Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Deutschland sowie eine Podiumsdiskussion zum intelligenten Netzausbau

Workshops / Podiumsdiskussion

Der Netzausbau macht Schule - Macht mit!

Projektidee

Die Energiewende wird unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern. Dabei hat Deutschland gute Chancen, im europäischen und globalen Maßstab weiterhin eine Führungsrolle einzunehmen. Allerdings schläft auch die europäische und globale Konkurrenz nicht.

Die Energiewende ist eine ökologische, aber auch eine ökonomische Chance für den Standort Deutschland. Sie schafft zukunftssichere Arbeitsplätze – gerade für die junge Generation. Ein zentraler Baustein einer erfolgreichen Energiewende ist der intelligente Netzausbau. Das Stichwort lautet „Smart-Grids“.

Die Energiewende ist nicht unumstritten. Mit dem Projekt wollen wir den Prozess als ökonomische, ökologische und berufliche Chance begreifen. Wir wenden uns dabei an Schülerinnen und Schüler. Sie sind es, die den Umbau der Gesellschaft tragen werden. Deshalb kann man sich nicht früh genug mit den zentralen Fragen beschäftigen:

  • Wie kann sichergestellt werden, dass der Standort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt?
  • Wie können die Kosten der Energiewende gerecht verteilt werden?
  • Wie kann die Energiewende mit europäischen und internationalen Konzepten verbunden werden?
  • Wie können Umwelt- und Klimaschutz garantiert werden?
  • Wie kann die Versorgungssicherheit gewährleistet werden, gerade in unsicheren Zeiten?

Warum gehen wir mit diesem Projekt an Schulen?

Energiewende und Netzausbau sind Querschnittsprojekte; an Schulen wird klassischerweise eher in den üblichen Schulfächern gedacht. Dabei wird das Fach „Wirtschaft“ erst spät, wenn überhaupt, unterrichtet.

Die junge Generation wird diejenige sein, die in ihrem Berufsleben enge Berührungspunkte zur Energiewende haben wird. Diese beruflichen Chancen müssen auf interessante und spielerische Art und Weise kommuniziert werden. Darüber hinaus kann am Beispiel der Energiepolitik sehr gut gezeigt werden, wie politische Entscheidungen getroffen werden.

Projektziel

Das Projekt zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern ein Gespür für demokratische Verhandlungsprozesse zu vermitteln und gleichzeitig klar zu machen, dass es immer mehrere Sichtweisen und Lösungen gibt. Sie lernen die Komplexität des Problems kennen und können sich im Planspiel in die Interessen des von ihnen gespielten Akteurs hineindenken.

Das Projekt soll eine konstruktive Sicht auf die Diskussion um den Ausbau der intelligenten Energienetze bewirken. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer über die Bedeutung der Energiewende für den Standort Deutschland und die Notwendigkeit des Ausbaus der intelligenten Stromnetze zu informieren.

Projektumsetzung

Das Projekt besteht aus 15 Planspielen an weiterführenden deutschen Schulen zum Ausbau der intelligenten Stromnetze. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der zehnten Klasse an aufwärts.

Nach den 15 Planspielen gibt es eine zentral organisierte Abschlussveranstaltung, zu der Delegierte aller Veranstaltungen nach Berlin eingeladen werden. Hier diskutieren sie mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Und so sieht das Szenario des Planspiels zum Thema „intelligente Stromnetze“ aus: Die Bundesregierung plant, im Rahmen der Energiewende die Strominfrastruktur zu erneuern. Konkret geht es um die Umwandlung der bestehenden Stromnetze in sogenannte Smart Grids (intelligente Stromnetze).

Die generelle Richtung ist damit klar, viele Detailfragen allerdings noch nicht. Bevor die Bundesregierung zu einer Entscheidung kommt, will sie die Positionen von wichtigen Interessengruppen und Bundesländern hören. Das Planspiel wird als Simulation eines Prozesses der Interessenvertretung mit anschließendem Kabinettsbeschluss zu den oben genannten Fragen durchgeführt. Es werden relevante Stakeholder eingebunden und Interessenprofile erstellt.

Einige der Verhandlungsthemen dabei sind: Welche Technologien werden gefördert? Wie können Datensicherheit und Schutz vor Cyberangriffen gewährleistet werden? Wer trägt die Kosten der Nachrüstung auf Smart Meter und für andere Anpassungen? Welche Interessen haben unterschiedliche Bundesländer?

Die Schülerinnen und Schüler können somit in Verhandlungen eintreten und müssen ihre Entscheidungen am Ende des Tages präsentieren und vertreten.

Schülerzeitungen berichten über das Projekt und veröffentlichen diese Berichte auf der projekteigenen Webseite.

 

Mehr zum Projekt erfahren!

 

Termine:

- insgesamt 15 Termine zu vergeben (Laufzeit 01.07. - 28.02.2017) -


  • 12.10.2017, Düsseldorf, Bentzenberg-Realschule
  • 13.10.2017, Bad Schwartau, Gymnasium am Mühlenberg
  • 11.01.2018, Berlin, Dreilinden-Gymnasium
  • 18.01.2018 Böblingen, Albert-Einstein-Gymnasium
  • 24.01.2018, Bad Segeberg, Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg AöR
  • 25.01.2018, Bad Segeberg, Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg AöR
  • 29.01.2018, Hennigsdorf, Puschkin-Gymnasium
  • 30.01.2018, Hennigsdorf, Puschkin-Gymnasium
  • 01.02.2018, Montabaur, Mons-Tabor-Gymnasium
  • 20.03.2018, Frankfurt/Oder, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium

 

Sie sind Lehrer/in und an dem Projekt interessiert? Kontaktieren Sie uns oder melden Sie sich direkt mit dem Formular an!

 

Ansprechpartner:
Jan Roessel
Referent EU & Europa
Tel.: 030 88412 251
E-Mail:

 

Förderer:

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